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Hoch zur Winkelalm

Die Bergheimat

Hoch zur Winkelalm

Die Wilde Kaiserin

Hoch zur Winkelalm

Die Wilde Kaiserin

Hoch zur Winkelalm

Die Rundtour am Zahmen Kaiser bietet jede Menge Abwechslung, nach einem gemäßigten Anstieg zur Winkelalm ist auf den steilen Pfaden zur Jofenalm Trittsicherheit gefragt. Ausklingen lässt man die Tour schließlich bei der Einkehr in einer der bewirtschafteten Almen rund um den Sessellift, bis es wieder zurück in das Tal geht.
TEXT & Foto: Heiko Mandl
Während am bekannten Wilden Kaiser meist die schroffen Felsen das Landschaftsbild dominieren, erscheint sein zahmer Bruder etwas gemäßigter. Der Name kommt ja nicht von ungefähr! Über dem Walchsee befinden sich einige Wanderungen, die meist über gemäßigte Wanderwege durch tiefe Wälder und grüne Almen gehen. So auch die genüssliche Rundtour über die Winkelalm, die auch für Familien gut geeignet ist und mit einem kühlen Bad am See ihren Abschluss finden kann. Im Hochsommer besticht die Wanderung durch ihre schattigen Passagen. Einzig eine Einkehr sucht der Wanderer beim Aufstieg vergeblich. Dafür gibt es viele einsame Plätze für eine Rast und zum Verweilen.
Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz in Durchholzen am Fuße des Liftes und der Sommerrodelbahn. Von dort aus geht man zuerst durch den Ort durch, bis man schließlich nach einem Parkplatz an einem Schranken vorbei auf eine Schotterstraße gelangt. Der Weg führt die erste Zeit durch einen Wald und mündet schließlich auf einer großen Wiese. Man folgt weiter dem Hauptweg, der sich flach in das Tal hineinzieht. Schließlich kommt man nach knapp einer Stunde bei der Großpointneralm (928 m) an. Hier ändert sich fortan auch der Untergrund der Route, dem Schotterweg folgt ein Wanderpfad, der in Folge immer steiler wird. Schließlich erreicht man die Winkelalm (1192 m), die geschützt am Rande eines flachen Kessels liegt.
Die Winkelalm ist Ausgangspunkt von Touren und Klettersteigen mitten in das Herz des Zahmen Kaisers. Die Alm ist leider nicht bewirtschaftet, ist aber ein guter Punkt, um eine Rast einzulegen, das Panorama zu den hohen Gipfeln ein paar Stockwerke weiter oben ist atemberaubend.
Von der Winkelalm biegt man schließlich nach rechts ab und geht den schmalen Pfad ein paar Meter bergab, bis dieser schließlich über eine breite Schotterhalde wieder steiler ansteigt. Hier ist Vorsicht geboten, der Schotter ist zum Teil sehr lose und kann rutschen. Besonders bei feuchter Witterung ist hier Rutschgefahr angesagt. Am Ende der Halde führt der Weg in kurzen steilen Serpentinen, geschützt durch das Unterholz weiter bergauf. Von der Jovenalm (1300 m) geht es jetzt über einen sehr steilen Wanderpfad durch einen Wald bergab. In kurzen Serpentinen führt die Tour in eine Senke, die in einer Almlandschaft mündet. Von dort aus kann man anschließend – sich rechts haltend – zur Bergstation des Sesselliftes gehen oder links einen Abstecher zur Aschinger Alm machen.
Der Weg zum Sessellift führt flach durch einen Wald, man hat auch die Möglichkeit, bei der Bergstation in dem dazugehörigen Restaurant einzukehren. Wer bereits müde Beine hat, der kann mit dem Lift – sofern er offen hat, im Sommer meist immer – in das Tal fahren. Zu Fuß nimmt man einfach die Forststraße, die in Serpentinen unter dem Lift bergab führt. Die letzten Meter sind dann noch auf der Asphaltstraße durch den Ort zu gehen, bis man am Parkplatz bei der Talstation ankommt. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Walchsee. Der warme Gebirgssee lädt bei sommerlichen Temperaturen zu einem kühlen Bad ein. Wer noch nicht genug hat, kann aber auch der Schwemm, einer Moorlandschaft unweit der Wanderroute, einen Besuch abstatten.

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