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Auf das Ebner Joch

Die Bergheimat

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Die Wilde Kaiserin

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Auf das Ebner Joch

Das Ebner-Joch begeistert mit einem schönen Ausblick auf den Achensee und den Rofan. Da sind die 1000 Höhenmeter Anstieg schnell vergessen, wenn man stolz oben am Gipfel steht und den Triumph genießt. An schönen Tagen ist hier viel los, aber das ist kein Wunder bei dem Panorama.
TEXT: Heiko Mandl, Foto: GPHOTO / Fanky
Wir starten in der Früh beim Wanderparkplatz in Eben und überqueren die Hauptstraße. Gleich von der Straße weg beginnt der Anstieg hoch zum Ebner Joch. Zuerst führt der Weg über einen Forstweg und wir biegen nach wenigen Minuten rechts in den Pfad zur Astenau-Alpe ein. Der Weg führt in der Folge durch den Wald, nur eine Geröllrinne unterbricht das lichte Waldstück. Für uns kein Problem, wir überqueren ohne Mühe das Geröllfeld und gehen weiter. Schon bald tun sich die ersten Ausblicke über das Inntal auf. Hier oben geht es im Vergleich zu anderen Wanderungen eher beschaulich zu, vielleicht auch wegen der fehlenden Seilbahn, die nicht weit von hier aber die Gäste nach oben befördert.
Nach einer Schneise geht der Weg durch einen Wald. In vier kurzen Serpentinen schlängelt sich der Pfad empor und man sammelt in kurzer Zeit einige Höhenmeter. Nach einer guten Stunde Gehzeit erreichen wir die Waldgrenze und vor uns liegt die Astenau-Alpe mit der dazugehörigen Kapelle und einer Aussicht auf das, was noch vor uns liegt. Nämlich der Anstieg hoch zum Ebner Joch, zum Teil durch Latschenwälder, zum Teil über freie Flächen.
Das erste Zwischenziel auf dem Weg Richtung Gipfel ist mit der Astenau-Alpe erreicht, die auf halber Strecke zur Einkehr einlädt und mit ihrer Sonnenterrasse ein beliebter Ort zum Verweilen ist. Bereits ab April ist die Hütte geöffnet und bietet regionale Speisen aus eigener Küche an. Für Herbstwanderer hat die Hütte bis November offen. Der südseitige Anstieg kann dann bei schönem Wetter ganz schön heiß werden. Im Sommer sollte man auf jeden Fall genug Flüssigkeit mitnehmen. Wir gehen an der Almwirtschaft vorbei und treffen kurz darauf auf einen Wegweiser, bei dem wir uns links halten und in die Latschengasse, der wir bis zum Gipfel des Ebner Jochs folgen werden, einbiegen.
Jetzt warten zwei schroffe Steilstufen auf uns. Auf den ersten Blick wirken sie abschreckender als sie in Wirklichkeit sind. Dennoch sollten sie nicht unterschätzt werden. Nach den zwei Schlüsselstellen wird der Weg wieder flacher und zieht sich bequem weiter zum Gipfel. Die Latschen werden neben dem Weg zum Teil beachtlich hoch und verbauen die Sicht auf die Umgebung.
Bei einer Verzweigung werden wir vor die Wahl gestellt, nach rechts den direkten steilen Weg oder nach links den leichteren Weg zum Ebner Joch einzuschlagen. Wir entscheiden uns für die leichte Variante nach links und queren gemütlich in leichtem Auf und Ab den Gipfelhang. Nach kurzer Zeit folgen wir dem Wegweiser und kämpfen uns durch die Latschenfelder hoch. Nun können wir erstmals einen Blick hinunter zum Achensee werfen. Wir wandern gerade weiter und queren erneut den Gipfelhang.
Im großen Finale der Tour steigt der Pfad über Serpentinen hinauf zum Gipfelkreuz des Ebner Joches. Endlich geschafft, vom höchsten Punkt aus können wir den Rundumblick über das Karwendel, den Achensee, das Rofan und über das Inntal zu den Hohen Tauern und den Zillertaler Alpen genießen. Wer schnell unterwegs ist, hat den Gipfel in guten zwei Stunden erreicht. Mit dem Abstieg von rund eineinhalb Stunden beträgt die Gesamtzeit knappe vier Stunden.
Beim Abstieg sollte man die Sonnenterrasse der Astenau-Alpe auf jeden Fall nicht links liegen lassen. Auf der Alm gibt es leckeren, selbst gebackenen Kuchen, da können wir fast nicht Nein sagen. Denn nach der langen Wanderung haben sich die Sportler eine Stärkung verdient. So auch wir. Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu und wir genießen einen tollen Sonnenuntergang erste Reihe fußfrei mitten im Rofan.

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